27.06.12 Matthias Schwierz holt Gold, Silber und Bronze bei der Deutschen Meisterschaft

Herzlichen Glückwunsch Matthias Schwierz

Siegerehrung 300m Sprint Foto: Gerhard Schwierz

Ein deutscher Meistertitel, ein zweiter und ein dritter Platz an den Deutschen Meisterschaften im Inline-Speedskating 
vom 22. – 24.06. 2012 in Gera, sowie die EM bzw. WM-Nominierung, waren die großartige Ausbeute des 28-jährigen Speedskaterers aus Weilersbach, der für die arena geisingen startet.

Am Freitagvormittag begannen die Wettkämpfe mit den Vorläufen über die 300 Meter Einzel-Sprintstrecke. Hier qualifizierte sich Schwierz mit der schnellsten Zeit von 25,106 Sekunden für das Finale. Am Spätnachmittag folgte das Finale der schnellsten Sechs, welches in umgekehrter Reihenfolge gestartet wurde. Hier holte sich Matthias in der Zeit von 25,127 Sekunden über die 300 Meter seinen 15. Deutschen Meistertitel

Am Samstag standen die 500 Meter auf dem Programm. Hier musste sich der Weilersbacher jeweils gegen 5 Sprinter im Viertel- und Halbfinale mit je einem Sieg für das Finale qualifizieren. Im Finallauf setzte sich Schwierz vom Start weg an die Spitze, knapp gefolgt vom Walldorfer Etienne Ramali und dem Darmstädter Felix Rijhnen. Auf der Zielgeraden versuchten alle drei durch einen gewaltigen Zielspagat als Erster die vorderste Rolle über die Ziellinie zu schieben. Erst die Auswertung des Zielfotos brachte Klarheit. Ramali hatte um 3 Tausendstel Sekunden die Rolle vorne, in der Zeit von 42,210 Sekunden vor Schwierz in der Zeit von 42,213 Sekunden und Rijhnen in der Zeit von 42,233 Sekunden. Für Matthias war dies die Silbermedaille.

Am Abend wurde dann noch das Langstreckenrennen über 10.000 Meter als Punkte-Ausscheidungsrennen gestartet, bei dem der Weilersbacher nur aus Trainingsgründen mitfuhr und dennoch einen beachtlichen achten Platz erreichte.

Am Sonntagvormittag stand das 1000 Meter Sprintfinale auf dem Programm, für das sich Schwierz ebenfalls qualifiziert hatte. Es waren fünf Runden auf dem 200 Meter Oval zu laufen. Vom Start weg setzte sich der Neuseeländer Scott Arldige, der schon über 3 Jahre in Deutschland lebt und deshalb startberechtigt ist, an die Spitze, gefolgt von Schwierz und Rijhnen. Matthias attackierte den Weltmeister in dieser Disziplin. Das rächte sich auf der Zielgeraden, so dass der Darmstädter Rijhnen sich ebenfalls noch an Schwierz mit einem schönen Zielspagat vorbeischob. Für Schwierz war dies Platz drei und damit die Medaillensammlung komplett.

Nach den Rennen wurde die Nominierung für die bevorstehende Europa-Meisterschaft in Szeged/Ungarn bekannt gegeben. Da es sich hier nur um eine reine Bahn-EM handelt, hat sich Matthias als Straßenspezialist und aus beruflichen Gründen entschieden, nicht zu starten und sich dafür auf die im September in Ascoli und San Benedetto/Italien stattfindende WM zu konzentrieren. In San Benedetto auf dem Straßenkurs wurde er im Jahr 2010 Europameister über die 200 Meter Sprintstrecke.

Text: Gerhard Schwierz


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